Mediendidaktik

In der Schule kann der Computer als neues, ergänzendes Hilfsmittel sinnvoll genutzt werden für selbstgesteuertes Lernen, wie auch als Informationsquelle, Kommunikationsmittel oder Publikationsmedium.

Die Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) ist einem raschen Wandel unterworfen. Es macht wenig Sinn, Kinder und Jugendliche auf ganz bestimmte Anwendungsprogramme oder Betriebssysteme zu schulen. Stattdessen sollen die dahinterstehenden Konzepte vermittelt werden. Reine Anwendungskurse für die Lernenden sind nicht sinnvoll. Wichtiger ist es, für die ausgewählten Lerninhalte die Anwendungsprogramme, die zu den Lernzielen der Stufe passen, zu suchen. Ebenso ist es sinnvoller, nur so viel Anwendungswissen zu vermitteln, wie für die geplante Arbeit nötig ist. Dem Arbeitsprozess und der Reflexion soll mehr Bedeutung und Aufmerksamkeit als dem Produkt zukommen.

Ausgangspunkt eines jeden Einsatzes von ICT im Unterricht sind Lernziele, die sich auf den aktuellen Lehrplan abstützen. Deshalb ist es sinnvoll, wenn ICT in viele Fächer integriert und nicht isoliert unterrichtet wird.

Die Rolle der Lehrperson wird sich bei der Integration von ICT in den Unterricht in die Richtung einer moderierenden und beratenden Lernbegleitung verschieben. Indem die Lehrperson den eigenverantwortlichen Umgang mit Informationen und Wissen praktiziert, einübt und verbessert, leistet sie bei den Lernenden einen wesentlichen Beitrag zur Förderung des lebenslangen Lernens und des selbstorganisierten Lernens.

Weitere mediendidaktische Empfehlungen können auf den Seiten 32 bis 39 im ICT-Entwicklungskonzept nachgeschlagen werden.

News


[16. Januar 2012]: Der nächste ICT-Träff zum Thema "be-greifen" findet am 09. Mai 2012 in Solothurn statt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
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